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Ins Land schauen – Theorieperspektiven auf die Konfiguration der Sinne in peripheren Räumen

Demokratisierung der Sinne – Sinnlichkeit der Demokratie

Auf der transdisziplinären Tagung „Demokratisierung der Sinne – Sinnlichkeit der Demokratie“ der Philipps-Universität Marburg auf Schloss Rauischholzhausen (4.–6. April 2025) stellten Marion Näser-Lather (Universität Innsbruck), Phil C. Langer (IPU Berlin) und Claudius Wagemann (Goethe-Universität Frankfurt) ihren Vortrag „Ins Land schauen“ vor.

Im Zentrum stand die Frage, wie junge Menschen in ländlichen und grenznahen Regionen Demokratie sinnlich und affektiv erfahren : in Gemeinschaft, Vereinen, Medien und alltäglichen Praktiken. Der Beitrag verband theoretische Perspektiven auf Emotion und Wahrnehmung mit ersten empirischen Ergebnissen aus Tirol und Sachsen.

Diskutiert wurden u. a. affektive Dimensionen von Heimat, Zugehörigkeit und Ausgrenzung sowie die Bedeutung sinnlicher Erfahrungen für politisches Lernen und demokratische Teilhabe.

Der Vortrag war als Entwurf einer theoretischen Fundierung des Forschungsprojekts YouReACT gedacht, das untersucht, wie Demokratie als gelebte Alltagserfahrung in peripheren Räumen sichtbar und verstehbar wird. Ein erweiterter Artikel zur Tagung erscheint 2026 in einem wissenschaftlichen Sammelband.

Die Präsentation finden Sie hier.